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Posted: Wed Oct 10, 2007 1:19 pm
Piro blieb kurz stehen, drehte sich aber nicht um. „Und warum? Ich habe hier nichts mehr verloren. Ich will nur noch so schnell wie möglich weg von hier und alles vergessen was passiert ist.“ „Oder braucht ihr bei irgendetwas meine Hilfe? Allerdings muss ich euch jetzt schon sagen, dass ich selber nicht weis, wie ich aus dem Wald komme… Oder wisst ihr vielleicht, wie ich möglichst schnell diesen Wald verlassen kann?“
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Posted: Wed Oct 10, 2007 1:25 pm
Das Lächeln der jungen Frau vertiefte sich als sie meinte: "Ich mag vielleicht blind sein, aber dieser Wald ist meine Heimat und ich kenne jeden Zweig, jedes Moos und jedes Farn auswendig. Allerdings stolpert man hier für gewöhnlich nicht über flüchtende Halblinge." Ihre Elfenohren zuckten vergnügt. "Ich finde hier auch ohne Augenlicht heraus. Begleitet mich doch einfach, denn auch mein Weg führt mich von hier weg." Sie beschrieb eine einladende Geste mit ihrer linken Hand. "Doch vorher möchte ich mich noch um etwas kümmern." Sie blickte zu der geflügelten Frau, die ein Stück weiter leblos am Boden lag.
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Posted: Wed Oct 10, 2007 1:33 pm
Piro war froh zu hören, dass sich die blinde Elfe hier auskannte. „Ich begleite euch gerne, wenn ihr euch hier auskennt. Alleine würde ich wahrscheinlich lange hier umherirren.“ Doch als sie zu der Himmelsvölklerin blickte, war er nicht mehr ganz so glücklich, denn zweifellos wollte sie ihr helfen. Aber er sagte nichts weiter und wartete nur bis die Elfe dort fertig war und sie losgehen konnten.
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Posted: Wed Oct 10, 2007 1:42 pm
Mit langsamen aber sicheren Schritten näherte sich die Halbelfe der Althaniyanerin. Direkt neben ihr blieb sie stehen und kniete sich nieder. Sie legte ihre Hand vorsichtig auf den Oberkörper der schwingenbewehrten Frau und im selben Moment erschien ein blasses Licht um ihre Hand. Nach einigen Sekunden murmelte sie in sich hinein: "Das könnte dauern...sie ist äußerst schwach..." Und mit lauterer Stimme und ohne den Kopf zu drehen fügte sie hinzu: "Und wer seid Ihr?"
((Hellraver, du bist gemeint ^^))
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Posted: Thu Oct 11, 2007 2:17 am
Der Katzenmensch, der die Situation des Kampfes nutzte um sich zu verstecken trat aus dem Schatten eines Baumes heraus. Seine roten Augen leuchteten im Licht. Mit seiner fauchenden Stimme stellte er sich vor:" Mein Name ist Andalyss!" er trat näher an die drei anderen heran. Mit seiner etwas ungewöhnlichen Wortwahl sagte er:" Es wäre der Gerechtigkeit wohlgetan, wenn meinereins selber die Namen der Fremden wüsste!" Dieser Moment war einer der wenigen, wo Andalyss es schaffte seine eigenen Gefühle zu überspielen. Er schien völlig ruhig, jedoch war er aufgeregt. Drei Fremde und nur eine Person, der er Vertrauen würde. Er kannte schon einige dieses Volkes. Sie waren ebenfalls naturverbunden und die einzigsten, die ihn für das akzeptierten, was er war. Seine Kampfwunden schmerzten und bluteten stellenweise.
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Posted: Thu Oct 11, 2007 5:22 am
Die Halbelfe bewegte sich immer noch nicht, hielt ihre Hand weiter über den Oberkörper der Althaiyanerin. "Man nennt mich Lythenn, ich komme aus Rhunem, der Stadt der Elfen, nicht weit von hier." Schließlich runzelte sie die leicht ihre Stirn. "Eure Stimme...ihr habt seltsames Blut in euch? Welcher Rasse gehört ihr an?" Dann stand sie auf und bewegte sich in Andalyss Richtung. Kurz vor ihm blieb sie stehen. "Ermüdung schwingt zudem in eurer Stimme mit. Vielleicht sollte ich auch euch ein wenig meiner Kraft zuteil werden lassen..." Sie machte eine unsichere Geste in seine Richtung, wartete dann aber auf eine Antwort.
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Posted: Thu Oct 11, 2007 4:12 pm
"Meinereins stammt vom Stamm der Krin, ein Kind des Waldes und auf diesen Ländern als 'Katzenmensch' bezeichnet." Seine Wortwahl wirkte sicherlich auf Myranier seltsam und er wirkte fremd auf die Anwesenden, doch taten sie es auf ihn auch. Er blickte mit seinen roten stechenden Augen auf die junge Frau. "Ich rieche den Wald an euch, welchem Volk gehört ihr?", fragte er neugierig. Seine Müdigkeit schlich sich immer weiter hoch, er bräuchte dringend Schlaf, aber diese junge Frau war zu interessant.
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Posted: Fri Oct 12, 2007 12:29 am
"In meinen Adern fließt zweierlei Blut. Das von Elfen und das von Menschen. Und ich bin auf beides stolz. Aber nun genug des Redens, lasst mich eure Wunden versorgen!" Diesmal ohne zu Zögern machte sie noch einen Schritt nach vorne und berührte Andalyss an der Schulter. Wieder erschien ein blasser Schimmer um ihre Hand, der sich langsam in den Körper des Tiermenschen ausbreitete. Die unzähligen blutenden Risse an seinen Armen, Beinen und seinem Oberkörper begannen zu verschwinden. Nur ein langer Kratzer an seiner rechten Wange wollte sich einfach nicht schließen. "Ich verstehe das nicht...", murmelte Lythenn, "ich habe beinahe meine ganze Kraft verbraucht..." Schließlich sackte sie erschöpft ein wenig zusammen, und hätte sie sich nicht noch im letzten Moment an Andalyss Schulter klammern können, wäre sie vermutlich zu Boden gefallen.
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Posted: Fri Oct 12, 2007 1:13 am
Das alles schien länger zu dauern, nun unterhielt sich die Elfe schon mit irgendwem, der dort offenbar sein musste. Oder sie führte Selbstgespräche. Piro entschloss sich, mal etwas genauer nachzusehen und ging ein paar Schritte näher an die drei heran. Nun konnte er etwas besser hören, was die Elfe mit dem Fremden zu bereden hatte und er konnte ihn auch besser sehen. Wobei er sich eingestehen musste, dass er nicht wusste, was der Fremde genau war. Er musste einer von diesen Tiermenschen sein, die die Menschen als Sklaven nach Myrania schleppten. Jetzt wollte die Elfe auch noch den Fremden heilen, das allein hätte Piro ja noch verstanden, aber warum die Himmelsvolkfrau? Er blickte noch einmal in ihre Richtung, ob sie noch immer da lag. Doch als die Elfe ein wenig zusammensackte machte er einen Satz nach vorne. Im Nachhinein fiel ihm erst auf, wie sinnlos das war, hätte er die Elfe doch nie halten können.
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Posted: Fri Oct 12, 2007 1:22 am
Langsam kehrten Eleynas Sinne zurück. Das erste was sie wahrnahm waren Stimmen. Sehr unterschiedliche Stimmen. Als sie die Augen öffnete sah sie eine Gestalt über sich gebeugt. Ihr Blick war immer noch leicht verschwommen, aber sie erkannte, dass es sich um eine Frau handelte. Ohne sich zu bewegen blieb sie liegen und lauschte. Sie hörte, wie sich die Frau und der seltsame Angreifer miteinander unterhielten. Als sie weibliche Gestalt, die allem Anschein nach eine Halbelfe war und auf den Namen Lythenn hörte, sich von Eleyna entfernte, begann sich die Althaniyanern langsam zu regen. Sie erhob sich vorsichtig und musste verwundert feststellen, dass sie sich äußerst erfrischt fühlte. All ihre Wunden waren verschwunden. Sie blickte sich um und erkannte den kleinen Mann, der direkt neben der Elfenfrau stand, die sich scheinbar ein wenig zu sehr verausgabt hatte. Ohne auch nur das winzigste Geräusch zu verursachen ging Eleyna auf ihn zu und blieb direkt hinter ihm stehen. "Soso, ihr seid also tatsächlich immer noch hier? Seid ihr zurückgekommen um mir mehr falsche Vorwürfe zu machen?"
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Posted: Fri Oct 12, 2007 1:37 am
Piro erschrak etwas, als die Himmelsvölklerin auf einmal neben ihm stand. Doch er dachte nicht daran einfach wegzurennen, wenn sie wieder einen Trick versuchte, würde er schon mit ihr fertig und diesmal würde er keine halben Sachen machen. „Falsche Vorwürfe?! Nachdem ihr mir diese feige Falle gestellt habt und mich dann auch noch so übel beschimpft habt, war ich nur bestätigt was euer Volk angeht. Ihr seid doch alle nur darauf aus die freien Völker zu bekämpfen und zu unterdrücken. Ihr seid alle nur Abschaum.“
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Posted: Fri Oct 12, 2007 1:42 am
Eleynas ganzer Körper begann zu beben und sie ballte wütend ihre Fäuste. "Ihr habt ja keine Ahnung...ihr versteht gar nichts. Wie könnt ihr mein Volk so sehr verabscheuen, wo ihr es doch gar nicht wirklich kennt?" Ihr grünen Augen begannen zu funkeln. "Ich jedoch kenne es und ich hasse es so sehr wie kein anderes Lebewesen auf diesem Kontinent." Tränen des Zorns liefen über ihre Wangen. "Und ich dachte ich würde Hilfe finden...aber diese verdammte Welt kennt doch nur Vorurteile..."
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Posted: Fri Oct 12, 2007 1:55 am
Piro wollte gerade auf die Unterstellung eingehen, ihr Volk nicht zu kennen, da sie doch bereits mehrfach versucht hatten gewaltsam nach Norden vorzudringen. Doch dann musste er schlucken. Sie hasste ihr eigenes Volk? Konnte das sein, hatte er möglicherweise um ein Haar fast grundlos ein unschuldiges Wesen umgebracht? „U..und die Falle, ddas wart auch nicht ihr?“ Stammelte Piro. „Es, es tut mir leid…“ Er drehte sich um und verschwand kein weiteres Wort sagend im Wald.
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Posted: Fri Oct 12, 2007 3:04 am
"Verdammt, wieso lauft ihr immer weg? Ist das eure Art mit Problemen umzugehen?", rief Eleyna ihm nach. Sie überlegte kurz und mit sichtlich großer Überwindung begann sie ihm nachzulaufen. "So wartet doch! Vielleicht habe ich etwas überreagiert! Aber ihr müsst doch verstehen..." Dieser kleine Mann war vl ihre einzige Chance jemals Unterstützung zu finden. Sie durfte ihn nicht einfach fortgehen lassen.
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Posted: Sat Oct 13, 2007 5:04 am
Piro nahm sich diesmal fest vor, nicht stehen zu bleiben und einfach weiter zu gehen, doch wieder war es sein Gewissen, das ihn dazu bracht stehen zu bleiben, wenn er sich auch nicht umdrehte. „Was hab ich den noch hier verloren, ich habe euch um ein Haar umgebracht, wegen eines Vorurteils… “
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