Nobody reads my Fanfic crying so now i decided to post them also around here...
well they are in german because i can't translate them very well...
So...only german ones...enjoy ans comment please ^-^

The First Part

13 Jahre in der Vergangenheit
„Ssscht!“ zischte die Frau „Viktor wird nur eine von euch nehmen! Benehmt euch gefälligst!“ Die Frau mit dem streng gebundenen Haar zupfte hektisch an den Kleidern der kleinen blonden Mädchen. „Aber Mama, ich will doch gar nicht weg.“ Quengelte eines der Mädchen. „Sei endlich still du dummes Kind!“ Die Hand der Mutter erhob sich und rauschte auf das Mädchen zu, doch kurz vor der Wange stoppte sie. „Wenn du jetzt heulst werde ich dich auch weggeben, Sally!“ Die Mutter verschwand aus dem Zimmer und ließ die ängstlichen Mädchen allein zurück. „Ich habe Angst Elaine.“ Jammerte Sally, doch ihre Schwester blickte starr gegen die helle Wand. „Du bist ein Nichtsnutz, Sally. Viktor ist meine Chance. Aber du verstehst ja sowieso nicht um was es mir hier geht.“ Sallys blaue Augen begannen feucht zu funkeln. „Ja, das kannst du ja am besten, Heulsuse!“ Elaines Gesichtszüge waren hart, genauso wie die der Mutter, dachte Sally. Sie wusste wirklich nicht um was es hier ging. Wieso sollte sie diesem Victor gefallen? Es klingelte an der Tür. Viktor war da. Rasch eilte die Mutter zur Tür und ließ den fremden Mann hinein. Elaine zuckte als sie ihn erblickte. Nun spürte auch sie dieses Gefühl, die Angst. Hilfe suchend schaute sie zu ihrer Schwester, doch diese erschreckte sie nur noch mehr. Sally starrte dem Mann direkt in die Augen, aber ohne jede Spur von Angst. Elaine ahnte es, Viktor würde Sally mitnehmen und sie hier zurücklassen. Schweigend traten die Erwachsenen ins Wohnzimmer und Elaine wollte Viktor gleich begrüßen, wie sie es gelernt hatte, doch dieser ging an ihr vorbei. Sally nickte Viktor nur zu „Guten Tag“ Kein Zittern mehr in der Stimme, keine Zweifel. Elaine hasste ihre Schwester, in diesem Moment hasste sie Sally mehr als alles andere auf diesem Planeten. Und es kam wie es kommen musste. Viktor entschied sich dazu, Sally mitzunehmen. Bevor sie gingen, drehte Sally sich noch einmal zu Elaine um „Du hast einen Fehler gemacht. Ich werde nicht mehr weinen, dass habe ich dir versprochen, nicht wahr?“ Und so verließen Sally und der fremde Mann das Haus. Elaine wollte ihnen nachlaufen. Wie dumm war ihre Schwester eigentlich? Dieses Versprechen war nun schon Jahre her! Sie konnte doch nicht wirklich seit diesem Unfall nicht mehr geweint haben?! Elaine bekam eine Ohrfeige von ihrer Mutter „Geh endlich auf dein Zimmer!“ fauchte diese. „Ich hasse dich Sally! Ich werde dich immer hassen!“ kreischte Elaine verzweifelt. So hatte sie das nicht geplant. Sally konnte sie doch nicht hier alleine lassen?! „Sally!!!“


Die Gegenwart
Mit einem Ruck saß Sally aufrecht auf dem Sofa. Wie spät war es? Sally wurde klar, dass sie bei der Arbeit eingeschlafen war. Jemand musste sie auf das rote Sofa in ihrem Büro gelegt haben. Eilig band sie ihren Zopf neu und versuchte die Falten aus ihrem Anzug zu klopfen, als die Tür aufging. „Fräulein von Doom, sind sie wach?“ Die zierliche Sekretärin mit den roten Locken schob sich durch die Tür. „Haben sie mich hier her gebracht, Julia?“ Schüchtern schüttelte sie den Kopf, so dass die Locken ihr um den Kopf flogen. Sally musste grinsen. Julia sah aus wie ein entflammter Löwe wenn sie das tat. „Ich habe sie hier heute Morgen so gefunden.“ Die junge Frau ging zum großen Schreibtisch, der am Ende des Raumes lag und holte eine große Mappe hervor. „Eine Bewerbung ist eingetroffen…von jemandem den wir hier schon im Verzeichnis haben.“ Nun wurde Sally hellhörig. „Nämlich?“ Sie schaute ein letztes Mal ihr Spiegelbild in einem Fenster an bevor sie sich ebenfalls hinter den Schreibtisch begab. „Ben Grimm. Er war mit Viktor auf dieser Mission.“ Das blonde Mädchen ließ sich in den bequemen, rot gepolsterten Drehstuhl fallen. „Ich will ihn sehen. Persönlich!“ Julia sah zu ihrer Chefin hinab als hätte sie nicht richtig gehört. „Persönlich? Aber…?!“ Sally schlug mit der flachen Hand auf den Tisch „Er wird mich nicht ausplaudern. Ich will ihn sehen – JETZT!“ Julia wurde klar wie angespannt Sallys Nerven jetzt sein mussten und so ging sie, um alles in die Wege zu leiten.

Kaum eine Stunde später trat Ben Grimm in das dunkel gehaltene Büro ein. „Setzen sie sich.“ Sally stand mit dem Rücken zu Ben und starrte abwesend aus dem Panoramafenster. Ben räusperte sich „Dieser Stuhl wird mich sicher nicht aushalten.“ Murrte er, nicht gerade gut gelaunt, weil sie ihn so kurzfristig herzitiert hatte. Ruckartig drehte Sally sich zu ihm herum „Oh doch, das wird er.“ Knurrte sie ebenso schlecht gelaunt zurück. Lange musterte sie Ben ohne ein Wort. Langsam wurde Ben ungeduldig. „Sie haben den Job. Wann können sie anfangen?“ Ben stutzte. „Wollen sie wissen warum? Weil Viktor sie als Fähig eingestuft hat. Sie erinnern sich ja sicher an ihn.“ Ben fühlte sich ein wenig überrumpelt von diesem Mädchen. „Natürlich…aber wollen sie mir nicht auch ihren Namen sagen?“ Das Gesicht der jungen Frau wurde schlagartig sanfter. „Wie unhöflich von mir! Verziehung. Mein Name ist Sally von Doom.“

blaugh heart